5 Februar 2016 Annabelle BONNAUD

Ölwechsel: Wann muss das Öl gewechselt werden?

Der Ölwechsel muss regelmäßig durchgeführt werden, um den ungestörten Betrieb des Fahrzeugs und seine Lebensdauer zu gewährleisten. Aber was heißt das konkret? Bei der Berechnung des für Ihr Fahrzeug geeigneten Intervalls für den Ölwechsel werden diverse Parameter herangezogen, beispielsweise ob Sie mit Diesel oder Benzin fahren, wie hoch ihre Kilometerleistung ist usw. Sehen wir uns nochmals die Grundlagen an.

Wann soll der Wechsel stattfinden?
Oft wird gesagt, dass das Intervall für jeden Ölwechsel vom jeweiligen Motor abhängt, seiner Kilometerleistung und seinem Alter. Es kann zwischen 10 000 und 30 000 km sein.

Zur Vereinfachung empfehlen die Hersteller im Allgemeinen einen Ölwechsel alle 10 000 bis 15 000 km für Benzinmotoren, also etwa einmal pro Jahr bei normaler Nutzung (regelmäßig, aber nicht intensiv) oder einmal alle zwei Jahre, wenn das Auto seltener benutzt wird.

Bei Dieselmotoren sollte der Ölwechsel etwa alle 7000 km vorgenommen werden, also ein- bis zweimal pro Jahr.

Anzumerken ist, dass neuere Automobile einen weniger häufigen Ölwechsel benötigen als jene, die bereits eine hohe Kilometerleistung hinter sich gebracht haben. Im Zweifelsfall informieren Sie sich im Wartungshandbuch des Fahrzeugs oder anhand der Informationen am Armaturenbrett, wenn das Fahrzeug mit diesen Anzeigen ausgestattet ist.

 

Mein Öl ist schwarz: Heißt das, dass ich einen Ölwechsel benötige?
Dass das Motoröl schwarz ist, ist unter keinen Umständen ein Zeichen für einen erforderlichen Ölwechsel. Wenn das Öl schwarz geworden ist, sagt dies nur aus, dass es seine Aufgaben erfüllt hat, nämlich die winzigen Metallpartikel aufzunehmen, die durch die Reibung der Motorteile entstehen. Das Öl muss diese Partikel schwebend transportieren, damit sie sich nicht an bestimmten Stellen festsetzen. Diese schwebenden Teilchen führen zur Schwärzung des Öls. Die Farbe des Öls beeinflusst seine Motorschmier- und Schutzfähigkeit nicht. Gröbere Partikel werden vom Ölfilter ausgefiltert.

Natürlich ist die Aufnahmefähigkeit des Öls für die Partikel begrenzt und irgendwann kommt es zu einer Sättigung. Das Öl muss daher gewechselt oder gereinigt werden, um seine optimale Schmierfähigkeit wiederherzustellen.

 

Wann sollte der Ölfilter gewechselt werden?
Es wird empfohlen, den Ölfilter bei jedem Ölwechsel auszutauschen. Warum? Einerseits, damit das neue Öl vom alten Öl nicht verunreinigt wird, andererseits weil der Filter nach einer gewissen Zeit seine Wirksamkeit verliert. Mit der Zeit können herkömmliche Filter sogar verstopfen und werden damit funktionsunfähig, woraus sich Gefahren für den Motor ergeben. Daher muss das Öl gewechselt und der Filter ausgetauscht werden (wobei Sie sich an den vorgeschriebenen Intervallen oder an der Anzeige im Cockpit orientieren). Sie können aber auch beschließen, einen permanenten und selbstreinigenden Filter zu verwenden, mit dem Sie sich den Ölwechsel und den systematischen Austausch des Filters ersparen. Das Öl bleibt aufgrund der Wirkung des Filters rein und ermöglicht damit eine fortlaufende optimale Schmierung.
Nächste Woche behandeln wir eine Frage, die sich viele unter uns stellen: Wie hoch sind die realen Kosten für einen Ölwechsel?

Wenn Sie nochmals nachschauen möchten, wozu der Ölwechsel gut ist, rufen Sie unseren vorherigen Artikel zu diesem Thema auf.

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